Neben dem vorrangigen Ziel, die barrierefreie Zugänglichkeit und Nutzung der Schulgebäude in der Franz-Jacob-Straße zu verbessern, dient das Projekt zugleich als Grundlage für vergleichbare zukünftige Maßnahmen an weiteren Schulstandorten.
Seitens des Auftraggebers wird daher eine möglichst typisierbare und übertragbare Lösung angestrebt. Dabei sind die jeweiligen baulichen und standortspezifischen Gegebenheiten zu berücksichtigen, sodass eine vollständige Standardisierung nicht möglich ist.
Die Maßnahme beschränkt sich nicht auf die Herstellung einer barrierefreien Erschließung durch einen Aufzug. Vielmehr soll der Anbau gleichzeitig zusätzliche Raumbedarfe aufnehmen und die bestehenden Schulgebäude funktional erweitern. Ziel ist eine flexible Konzeption, die sich grundsätzlich auch auf andere Schulstandorte übertragen und an unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt.
Die Umsetzung erfolgt bei laufendem Schulbetrieb; eine Auslagerung von Nutzungen ist nicht vorgesehen. Bestehende Räume sollen durch die Erweiterung grundsätzlich erhalten bleiben. Notwendige Anpassungen innerhalb des Bestands, beispielsweise die Versetzung einzelner Wände oder kleinere Grundrissänderungen, sind im Rahmen der Planung möglich.




